Im Vorfeld der Modernisierung wurde eine Energieberatung durchgeführt und ein Energiepass erstellt. Der Beratungsbericht enthielt drei Varianten zur Verbesserung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung.
Aus Gründen des Denkmalschutzes kam eine Außenisolierung nicht in Frage. Ebenfalls musste von einer Kerndämmung Abstand genommen werden, da eine Perliteschüttung im Luftzwischenraum bauphysikalisch zu einer Beschädigung der Klinkerfassade bei Frost geführt hätte. Der Taupunkt lag genau im Bereich der vorgesetzten Klinkerfassade.
Die Kessel- und Warmwasseranlage wird erneuert. Zusätzlich wird eine Solaranlage installiert. Die Solarenergie wird zur Heizungsunterstützung sowie zur Warmwasserbereitung genutzt. Ein weiterer Vorteil: Die Solarfelder werden in die Dachhaut integriert. So können die Dachziegel im Bereich der Solarfelder demontiert und als Ersatz für beschädigte Ziegel genutzt werden. Dies ist sehr nützlich da, wie in diesem Fall, die Ziegel aus dem Jahre 1906 stammen und in diesem Maß und dieser Güte nicht mehr produziert werden.
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